Ist Corona /CoViD-19 auch historisch die größte Seuche oder Pandemie der Welt? In diesem Überblick gehen wir die Geschichte der Menschheit und ihrer Seuchen und Epidemien vor Corona durch. Und wir ermitteln die „Kandidaten“ und die „Sieger“ für den Titel „größte Seuche der Welt“.

Denn gerade angesichts der weiteren Ausbreitung von Corona stellt sich erneut die Frage, ob CoViD-19 die geschichtlich größte Seuche, Epidemie bzw. Pandemie der Geschichte ist oder werden könnte. Oder gab  es früher andere, vielleicht viel größere Seuchen? Welche Krankheiten verursachten sie? Wie weit haben diese Epidemien sich ausgebreitet und welche historischen Auswirkungen hatten sie? Aus dem Überblick über die Geschichte der Seuchen lässt sich auch für heute einiges erfahren. Und vieles kommt einem heute seltsam bekannt vor.

Kriterien: Wie bestimmt man die größte oder schlimmste Seuche der Geschichte?

 Die Frage nach der größten Seuche oder Epidemie in der Geschichte ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Erst einmal ist ja klar, dass wir nur von Seuchen wissen, wenn darüber geschrieben wurde. Damit scheiden die „graue Vorzeit“ und Gesellschaften ohne schriftliche Überlieferung schon einmal aus.

Zweitens muss man natürlich fragen, woran man die Größe einer Seuche oder Pandemie bemessen will. An der absoluten Zahl von Toten oder Erkrankten? Am prozentualen Anteil der Betroffenen an der Gesamtbevölkerung? An der geografischen Ausbreitung der Seuche? An den geschichtlichen Auswirkungen auf die Überlebenden?

Gehen wir die Geschichte der Menschheit einmal im Überblick nach möglichen „Kandidaten“ unter den zahlreichen dokumentierten Seuchen und Epidemien durch:

Große Epidemien im vorklassischen und klassischen  Altertum

Hethiterseuche

Ein frühes schriftliches Zeugnis über eine Seuche (vermutlich Beulenpest) stammt vom Herrscher der Hethiter (Kleinasien) im 14. Jahrhundert vor Chr. Er beklagt die zunehmende Ausbreitung der Epidemie. Die Eltern steckten jetzt schon ihre Kinder an. Und durch die Reduzierung der Bevölkerung gebe es nicht einmal mehr genug Bäcker zum Brot Backen. Der Herrscher versteht es nicht: Zugegeben, sein Vater war ein schlimmer Finger, ein Mörder, und dazu noch sehr unfromm. Aber er selbst sei das doch viel weniger! Daher müssten die Götter die Strafe doch jetzt mal beenden!

Diese „Hethiterseuche“ nahm richtig Fahrt auf im Krieg gegen Ägypten. Hotspots der Verbreitung waren die Heerlager. Dort dürfte es hygienisch wenig anders ausgesehen haben als in heutigen Flüchtlingslagern rund um das Mittelmeer. Und kriegsgefangene Sklaven verbreiteten die Epidemie dann auch in Ägypten. Alle religiösen Sündenbock-Rituale nützten nichts, die Seuche führte letztlich zum Untergang des Hethiterreiches.

Attische Seuche

Im antiken Athen brach  430 vor Chr. die „Attische Seuche“  aus. Das klassische Athen gilt historisch als damaliges Zentrum und Wiege der europäischen Kultur. Mit ca. 100.000 Toten reduzierte die Epidemie binnen weniger Jahre die gesamte Bevölkerung des Stadtstaates um ca. ein Drittel. Damals befand sich Athen mit seinen Verbündeten im Krieg gegen seinen Erzrivalen Sparta und dessen Bündnispartner.

Und schon damals fanden alle möglichen Verschwörungstheorien weite Verbreitung: Die Spartaner hätten die Brunnen vergiftet. Ausländische Seeleute hätten die Krankheit aus dem Persischen Reich eingeschleppt. (Persien war damals als Verkörperung des Orients und als Konkurrent um Kolonien in Kleinasien der große gemeinsame Angst- und Hassgegner aller Griechen, ein bisschen wie heutzutage vielerorts „die Chinesen“.) Und natürlich galt die Seuche auch vielen als Strafe der Götter. Schließlich wurde gar der Athenische Staatschef Perikles bezichtigt, Schuld an der Epidemie zu haben. Obwohl er dann selbst ihr Opfer wurde. Man hatte einfach keine augenfällige Erklärung für die (vermutliche) Pest, deren Bakterien sich unsichtbar in Rattenflöhen verstecken.

Dennoch – oder gar durch die „alternativen Fakten“ beflügelt –  dauerte der Krieg mit Unterbrechungen noch 26 Jahre an. Letztlich führte er zum Ende des klassischen Stadtstaates Athen samt seiner beispielgebenden attischen Demokratie. Welchen Anteil an diesem politischen Niedergang die Seuche bzw. der Umgang mit ihr hatte, lässt sich natürlich seriös nicht beziffern.

Tod und Krieg und Seuchen: Nicht nur in der Antike gehörten alle drei oft eng zusammen.
Der Tod kam auch in der Antike nicht nur in Form von Kriegen, sondern auch von Seuchen — oft kam beides zusammen
Antonionische Pest

Das antike Rom verfügte über ein  vorher und nachher unerreicht effizientes,  weit verzweigtes Netz von Verkehrs- und Handelswegen. Es hatte in seiner Geschichte durch die Jahrhunderte seines Bestehens mehrere Seuchen zu verzeichnen, vermutlich von Pocken. In den Jahren 165 bis ca. 180 nach Chr. forderte die „Antonionische Pest“  dabei 7 bis 10 Millionen Tote. Die damalige Gesamt-Einwohnerzahl in allen Provinzen des Römischen Reiches (von Britannien über Germanien bis Nordafrika, von Spanien bis Kleinasien) schätzt man auf ca. 65 Millionen. Mithin betrug der Anteil der Todesopfer allein dieser Epidemie, grob gegriffen, ein Sechstel der Gesamtbevölkerung. 

Das Mittelalter und sein Ende: Die Pest 

Justinianische Pest

Nach dem Niedergang  des Römischen Reiches wütete über 200 Jahre lang (541-770) die „Justinianische Pest“  (diesmal wohl wirklich eine Spielart der Pest). Sie trat in ca. 15 bis 17 Wellen im Abstand von 15 bis 25 Jahren auf.  Die Zahl der Opfer ist nicht ermittelbar. Aber sie breitete sich in ganz Europa und Vorderasien aus. Mithin kann sie in unserem Überblick, jedenfalls für das damalige Weltbild, als Pandemie gelten.

Zweite Pest-Pandemie

Zum Ausgang des Mittelalters hatte die Welt wieder verstärkt mit einer Spielart der Pest zu tun. Sie forderte diesmal 100 bis 125 Millionen Tote und setzte sich in kleineren Ausbrüchen noch bis ins 19. Jh. hinein fort. Allein deren zweite Pest-Pandemie 1346 bis 1353 durchzog binnen 7 Jahren die gesamte Alte Welt. (Für die Europäer waren Amerika und Australien damals ja noch unbekannt). Dadurch starben allein in Europa ca. 25 Millionen Menschen (also mehr als zum Beispiel die derzeitige gesamte Bevölkerung von Bayern und Baden-Württemberg). Bei einer damaligen europäischen Gesamtbevölkerung von 85 Millionen starb mithin fast jeder dritte Einwohner Europas.

Auch hier blühten aus Angst oder Unwissenheit populistische Parolen. Die jüdische Bevölkerung wurde als „Brunnenvergifter“ verfolgt und ermordet, ganze Gemeinden ausgelöscht. Und es gab damals eine breite Front von Wasch- und Bade-Gegnern. Diese wurde von kirchlichen Kreisen stark gefördert, weil sie in den vordem sehr populären Badehäusern des Hochmittelalters Sittenlosigkeit argwöhnten. Die Kirche verbreitete daher kräftig die „Meinung“ , dass durch Waschen und Baden – also mit nackichter Haut! – die Haut-Poren für Krankheitserreger erst so richtig geöffnet würden.

Die Bakterien fanden diese Haltung prima. Und so entvölkerte und verödete die Pest wellenförmig ganze Landstriche. Dadurch zerstörte die Pest-Pandemie die wirtschaftliche Basis der bäuerlich-ländlichen Feudalstrukturen in Europa. Dadurch wiederum schuf die Pest mit die Voraussetzung für die Vorherrschaft zentralisierter Königreiche, die in den folgenden Jahrhunderten in zahllosen Kriegen um ihre Pole Position in Europa stritten. Dabei gab es allein im Großen Nordischen Krieg (Kampf der Königreiche um die Ostsee herum) 1708 bis 1714 noch einmal ca. 1 Million Pesttote in Nord- und Osteuropa.

Amerika: Das große Sterben der Ureinwohner

Die Pocken

Während die Eroberer Amerikas als Souvenir wohl die Syphilis nach Europa brachten, schleppten sie dort epidemisch die Pocken ein. Diese trafen bei den einheimischen Völkern und Staaten auf völlig unvorbereitete Immunsysteme. Allein in Mexiko, bei der Eroberung des Aztekenreichs durch Hernando Cortez, forderte eine Pocken-Epidemie in weniger als zwei Jahren (1519/20) ca. 5 bis 8 Millionen Tote. Bereits 25 Jahre später wurde Mexiko noch einmal durch eine unbekannte Epidemie mit wiederum mehr als 2 Millionen Toten heimgesucht. 

Insgesamt sind Seuchen vermutlich hauptverantwortlich für die dramatische Dezimierung der indigenen Völker (Indianer) zu einer leicht besiegbaren Minderheit im eigenen Land. Bei einzelnen Volksstämmen führten sie zu ihrer totale Ausrottung.  An der Westküste Nordamerikas starb allein bei einer Pocken-Epidemie 1862, also zu Beginn der massenhaften Eroberung des „Wilden Westens“, ca. die Hälfte der indigenen Gesamtbevölkerung. Deren Immunsystem war ebenfalls hilflos gegen die Ansteckung. Ähnliches passierte 1780 übrigens auch in Australien.

Große Pandemien im Industriezeitalter

Pest, Pocken, Cholera, Typhus und andere Seuchen begleiten geschichtlich den Weg der Menschheit in die moderne, globalisierte Welt hinein. Sie betreffen nicht nur die Kolonialländer, sondern immer wieder auch die Kolonialmächte. Schließlich standen ja beide Seiten in vielfältiger Verbindung miteinander.

Die Suche nach Sündenböcken sollten auch vor Corona häufig in der Geschichte von Seuchen befreien - vergebens, wie wir wissen.
Schuldzuweisungen sind den Krankheitserregern egal
Dritte Pest-Pandemie

Dabei sticht für unseren geschichtlichen Überblick die so genannte Dritte Pest-Pandemie von 1849 bis 1912 hervor. Ausgehend von China/Honkong flutete die Infektionswelle über Asien, Indien, die USA und Großbritannien bis in die Karibik und nach Südamerika. Sie forderte ca. 12 Millionen Tote (damals gab es insgesamt ca. 1,6 Milliarden Menschen auf der Welt), also ungefähr so viele Menschen, wie Niedersachsen und Sachsen heute zusammen an Einwohnern haben.

Heutige Forscher der Geschichte der Seuchen können genetisch belegen, dass die Bakterien dieser Pandemie dieselben waren, die ursprünglich im Mittelalter in Europa entstanden. Andere behaupteten traditionell, dass sie sich ursprünglich immer wieder in Asien selbst entwickelt und von dort verbreitet hätten. Dabei stellt sich die Frage, was seuchengeschichtlich „ursprünglich“ bedeuten soll: der allererste Stammvater aller Bakterien? Diese entwickeln sich und ihr gefährliches Potenzial bekanntlich ortsübergreifend durch vielfältige Mutationen. Nationalismus ist ihnen fremd. Und worauf soll die Diskussion hundert Jahre danach hinauslaufen? Hatte im einen Fall dann nachträglich doch der schmuddelige Fischhändler einer mittelalterlichen mitteldeutschen Kleinstadt „Schuld“? Und im anderen Fall sein Berufskollege in einem Kaff in Sichuan?

Feststeht hingegen historisch: Ziemlich genau zu Beginn der Dritten Pest-Pandemie fanden die „Opiumkriege“ statt. Durch sie hat Europa das Kaiserreich China gezwungen, sich für den unbeschränkten Handel mit den Europäischen Mächten und den USA zu öffnen. Unter anderem eben auch für die Einfuhr von Opium aus Indien und seinen Verkauf an die Chinesen durch Großbritannien. Außerdem erzwangen die europäischen und amerikanischen Staaten die Duldung ihrer Handelsniederlassungen im chinesischen Reich. Sie waren nämlich den chinesischen Gesetzen und Staatsorganen nicht unterstellt. Die kolonialistische Zwangsöffnung führte zu einem Zusammenbruch großer Teile der traditionellen chinesischen Wirtschaft. Dadurch kam es zu Massenarmut und zur Schwächung der staatlichen Verwaltungsstrukturen –  alles günstige Voraussetzungen für eine ungehinderte Verbreitung der Krankheitserreger –  und mittelbar letztlich zum Untergang des Kaiserreichs.

Grippe

Offenbar im ersten Weltkrieg entwickelte sich fast unbemerkt ein neues Grippe-Virus (A/H1N1). Es verbreitete sich danach, 1918 bis 1920, als „Spanische Grippe“ weltweit. Zuerst berichtete nämlich die spanische Presse über die Ausbreitung  der Seuche unter den Truppentransporten nach Frankreich und Deutschland. In einem Klima des Nationalstolzes, der Militärzensur und des internationalen Misstrauens wurden aber vor allem in den kriegsführenden Ländern Berichte über diese Epidemie unterdrückt. Dadurch blieben Ursprung, Verbreitung und die genaue Bestimmung des Erregers für längere Zeit unklar. (Heute vermutet man seine Erstübertragung von Vögeln auf den Menschen in den USA). Zudem herrschten im Nachgang des ersten Weltkriegs Bürgerkriege sowohl in Russland als auch in China – wie üblich unter Einmischung der internationalen Großmächte. Diese beiden destabilisierten Länder gelten unter Historikern als hauptsächlich betroffen, andererseits  gibt es aber gerade für sie keine verlässlichen Zahlen.

Unter diesen Entstehungsbedingungen brachte es dieses Grippe-Virus binnen 2 Jahren auf geschätzt 27 bis 50 Millionen Tote (vergleichbar etwa mit der heutigen Gesamtbevölkerung Italiens). Dagegen nimmt sich das jüngere Grippe-Virus A/H3N2 (Hongkong-Grippe)  von 1968 bis 1970 mit stark unterschiedlich geschätzten ca. 1 Million Toten bescheidener aus. In Deutschland starben daran ca. 30.000 Menschen. Über das Ende der „spanischen Grippe“ hatte man sich hingegen zu früh gefreut bzw. seine Bekämpfung wohl zu früh eingestellt.  Denn ihr Erreger A/H1N1 verbreitete sich 1977/1978 noch einmal. Diesmal als „Russische Grippe“,  mit 700.000 Todesopfern weltweit (mehr als die heutige Gesamt-Einwohnerzahl Stuttgarts). Er traf nun aber auf relativ stabile Strukturen und hygienischere Bedingungen in den Ländern.

HIV

Und dann gibt es noch seit 1980 das HIV-Virus. Es gehört ebenfalls zu den sich stark wandelnden und daher schwer bekämpfbaren Erregern. Das Virus verursacht die Immunschwäche AIDS. Erst nach Jahrzehnten intensiver Forschung lässt sich diese Erkrankung zumindest in ihren Auswirkungen besser eindämmen. Dennoch ist die Geschichte von AIDS noch nicht abgeschlossen. Das Virus forderte bislang weltweit ca. 36 Millionen Todesopfer (das entspricht der Bevölkerungszahl von Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen zusammen). In Deutschland starben daran bis 2012 ca. 27.000 Menschen (das entspricht immerhin noch ungefähr der aktuellen Einwohnerzahl von Aschersleben oder Garmisch-Partenkirchen).

SARS

Jüngere Epidemien gibt es weiterhin auch im 21. Jahrhundert. Darunter auch die Pandemie des Corona-Virus SARS in 2002/3, das dem derzeitigen  Corona-Virus sehr ähnlich sein soll. Allerdings war es etwas „anspruchsvoller“, es nistete sich daher nicht so schnell in einem Wirtskörper ein. Auch aufgrund raschen Eingreifens forderte es „nur“ ca. 800 Tote binnen des ersten halben Jahres. Zudem grassierte es überwiegend in asiatischen Ländern  und Kanada, so dass wir in Europa davon nicht so viel mitbekommen haben.

Und was ist nun das Ergebnis dieses geschichtlichen Überblicks?

Lassen wir die aktuelle CoViD-19 mit (Stand Mitte Mai 2020) weltweit über 315.000 Toten1 einmal außen vor, schon weil die weitere Entwicklung nicht abzusehen ist. Bei den historisch vorangegangenen Pandemien in unserem geschichtlichen Überblick gibt es als Kandidaten für den Titel „größte Seuche in der Geschichte“ je nach Maßstab verschiedene Anwärter:

  • Unter dem Kriterium der absoluten Zahl der Todesopfer stehen wohl  HIV und Spanische Grippe historisch ganz vorne. Dabei hat die Weltbevölkerung von ca. 1,65 Milliarden (zur Zeit der Spanischen Grippe) auf ca. 4,46 Milliarden (zu Beginn des HIV-Virus) zugenommen. Und so steht relativ zur Weltbevölkerung die Spanische Grippe als größte Seuche der Geschichte an erster Stelle. Nur auf Europa bezogen ist sie etwa gleichauf mit der Zweiten Pest-Pandemie.
  • Als (beteiligte) Totengräber von Königreichen oder Gesellschaftsordnungen verdienen hingegen auch Hethiterseuche, attische Seuche und die Pest für das Mittelalter in unserem Überblick besondere Beachtung.
  • Als Vernichter ganzer Völker und deren Kultur befinden sich die Pocken auf einem traurigen vorderen Platz bei den größten Seuchen der Geschichte der Menschheit. Sie stehen untrennbar im Zusammenhang mit den kolonialen Eroberungen in der Neuen Welt.

Die zahlenmäßig größeren Epidemien oder Pandemien sind historisch in der Neuzeit zu finden, trotz aller medizinischen Erkenntnisse und Vorkehrungen. Angesichts nicht nur der ansteigenden Weltbevölkerung, sondern auch der unaufhaltsamen Globalisierung von Produktion, Handel und Kultur ist das nicht verwunderlich. Zumal neue oder mutierte Erreger die medizinische Wissenschaft immer wieder vor neue Herausforderungen stellen.

Es fällt auf, dass in der Geschichte der Menschheit Epidemien und Pandemien immer dann besonders gute Chancen zur Verbreitung hatten, wenn Kriege oder politische Krisen ihre Erkenntnis und Bekämpfung erschwerten. Anders herum: Gut funktionierende staatliche Strukturen, eine kritisch aufgeklärte, nicht hysterische Bevölkerung und freier, grenzübergreifender Informationsfluss können bei der Bekämpfung von Pandemien augenscheinlich hilfreich sein.

Nützliche Links für weiterführende Informationen:

  1. Aktualisierung: Am 29. September 2020 wurde von den UN die Überschreitung von 1 Million weltweit registrierter Todesopfer bekannt gegeben. Dabei gebe es eine hohe Dunkelziffer, weil viele Corona-Tote in vielen Regionen nicht erfasst oder auch aus politischen Gründen nicht veröffentlicht worden seien