Der Begriff „Klapskalli“ hat seinen Ursprung in der umgangssprachlichen Sprache. Es ist ein Wort, das entstanden ist aus der Verbindung von „Klaps“ und „Kalli“. Es ist eine Beleidigung, die jemanden als dumm oder unbedeutend beschreibt. Ein Synonym wäre „Depp“, „Dummkopf“, „Knallkopf“, „Dummbüdel“ oder wie in Süddeutschland gebräuchlicher „Sepp“.

Es ist ein Begriff, der aus der Jugendsprache stammt und kann je nach Region und Sprache variieren. Der Begriff „Klappskalli“ ist jedoch insbesondere im nordeutschen Raum in und um Hamburg anzutreffen.

Eine genauere Herkunft ist nicht gesichert.

  • Wahrscheinlich ist aber die Ableitung von dem Begriff „Klaps“ (Schlag), dass bereits seit dem 19. Jahrhundert für einen Schlag auf den Kopf und einer damit verbundenen Schädigung des Gehirns steht. Auch heute wird noch eine psychatrische Klinik umgangsprachlich als „Klapsmühle“ bezeichnet. „Kalli“ oder auch „Kalle“ ist dabei dann vermutlich eine Ableitung von einem regulären Namen wie „Karl“.

Andere Herleitungen:

  • Eine ähnliche Ableitung ergibt sich über den Begriff Klaps im Sinne von „Klappe“ und „Kalli“ (Karl) und verweist auf den Aufenthalt von Kalli „hinter der Klappe“, also in einer geschlossenen Anstalt.
  • Denkbar wäre auch, dass der Begriff sich von „Klaps“ (Schlagen) und dem Namen Kalli herleitet und soll nahlegen, dass dieser ein Prügelknabe ist.

Ein wenig beachteter Song (2005) des Hamburger Künstlers „Olli Schulz“ zusammen mit „Der Hund Marie“ trägt den Titel „Klappskalli“:


https://www.youtube.com/watch?v=AfiWLMEtuZ4