Der Körper des Vogels ist optimal gebaut, um sich in der Luft hervorragend fortbewegen zu können. Daher sind Vögel – bis auf wenige Ausnahmen – die wahren Herrscher der Lüfte, denn dort sind die Tiere in ihrem Element. Einige Vögel stellen dabei beachtenswerte Leistungen auf: Wer kann am höchsten fliegen und welche Vogelart fliegt am schnellsten? Wir haben Dir hier ein kleines Guinessbuch der Überflieger zusammengestellt.

Welcher Vogel fliegt am schnellsten?

Der schnellste Flieger ist mit großem Abstand der Wanderfalke. Im Sturzflug kann das Tier Geschwindigkeiten von bis zu 390 km/h erreichen. Zum Vergleich: Die Strecke Frankfurt – Berlin legt das Tier in rund 2 Stunden zurück, während wir Menschen mit einem PKW eine Fahrzeit von etwa 6 Stunden einplanen müssen. Die normale „Schrittgeschwindigkeit“ des Vogels liegt bei durchschnittlich 50 bis 160 km/h.

Den zweiten Platz belegt der Steinadler, der auch noch eine beachtliche Geschwiundigkeit von ca. 320 km/h erreichen kann. Auf dem dritten Rang ist der Gerfalke mit 209 km/h platziert.

Welcher Vogel fliegt am höchsten?

Die meisten Vögel erreichen Höhen von ca. 100 bis 2000 Metern über Normalhöhennull. Zugvögel können jedoch auch Höhen von 10.000 Meter erreichen, etwa wenn sie auf ihrer Flugroute den Himalaja überqueren müssen.
Der absolute Höhenrekord, der bei einem Vogel gemessen werden konnte, liegt bei etwa bei 11.000 Meter. Der Sperbergeier schraubt sich in seiner Heimat in Afrika in solche unglaubliche Höhen. Obwohl der Sauerstoff in der dortigen Region nur äußerst knapp vorhanden ist, können die Vögel dennoch die erforderliche Muskelkraft aufbringen, um eine solche Höhe zu erreichen.

Welcher Vogel fliegt am weitesten?

Die Küstenschwalbe ist ungebrochener Rekordhalter im Langstreckenfliegen. Die Tiere brüten in der Arktis und fliegen anschließend in die Antarktis, wo sie überwintern. Dabei legt die Küstenschwalbe insgesamt eine Entfernung zwischen 30.000 und 50.000 Kilometer zurück, was dem Umfang der Erde entspricht.