Die Bausteine Testosteron und Endorphine sind wichtig für den menschlichen Organismus: Sie treiben uns an, bestimmen über unsere Gefühlslage und machen uns aktiv (sowohl im sportlichen, geistigen, als auch im sexuellen Sinne). Männer verfügen natürlicher Weise über mehr Testosteron, jedoch kann – ebenso gilt dies für Endorphine – ein Mangel dieser Bausteine Deinen körperlichen Zustand beeinträchtigen.

Über die Wirkung von Endorphinen

Der Körper schüttet unterschiedliche Endorphine mit verschiedenen Wirkungen aus. Das geschieht, um unterschiedliche Abläufe zu kontrollieren: Hunger, Lust, Launen und auch Schmerz werden durch Endorphine fühlbar für uns. Stimmt die Balance an Endorphinen im Körper, fällt auch das Einschlafen leicht, weil durch das Gleichgewicht ein Zustand der Ruhe und Entspannung vorherrscht.
Endorphine sind zudem der Auslöser für das von uns wahrgenommene Glücksgefühl. Sie lösen durch verschiedenste Weise Euphorie hervor. Eine regelmäßige Produktion von Endorphinen kann das Immunsystem stärken und kann die Gefahr einer Depression vorbeugen. Auf welche Weise Endorphine arbeiten, ist bis heute jedoch noch nicht geklärt.

Endorphine natürlich generieren

Genaueres ist allerdings über die Produktion solcher bekannt. Unterschiedliche Auslöser sind in der Lage, Endorphine in verschiedenen Dosen freizusetzen. Diese Auslöser können physiologischer oder auch psychologischer Natur sein. Besonders in Extremsituationen werden Endorphine verstärkt ausgeschüttet, um beispielsweise das eigene Überleben zu sichern.
Auch Leistungssport führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Endorphinen: Marathonläufer, die sich während des Laufens an ihre körperlichen Grenzen bringen, erlebten oftmals das sogenannte „Runner’s High“, welches für eine hohe Endorphinkonzentration im Körper steht und mit nichts weiterem als Euphorie zu übersetzen ist, wodurch der Mensch Höchstleistungen vollbringen kann.

Um auf natürlichem Wege die Endorphinproduktion zu steigern, reicht es aus, auf psychologische Auslöser zurückzugreifen: Belohnungen, körperliche Berührungen, aber auch soziale Einbindung erhöhen kurzfristig den Endorphinhaushalt und sorgen für ein positives und wohliges Lebensgefühl. Genuss kann anregend für die Endorphinproduktion sein: sowohl der bei gutem Essen, Musik, als auch Sex.

Die Testosteron-Produktion anregen

Die Konzentration von körpereigenem Testosteron hängt zum Teil mit dem Erbgut zusammen. Gut zu beobachten ist das beispielsweise an der unterschiedlich stark ausgeprägten Körperbehaarung von Menschen.
Es ist jedoch möglich, die Testosteronproduktion auf natürlichem Wege anzuregen: Einige Lebensmittel können die Produktion von Testosteron begünstigen. Die folgenden Produkte können hierbei unterstützend wirken: Eier, Kreuzblütler-Gemüse, Knoblauch, Spinat, Kürbiskerne, Kokosöl.

Die bekannteste und wahrscheinlich erfolgreichste Art der Unterstützung der Testosteron-Produktion ist körperliches Training. Als besonders effektiv wird hochintensives Intervall-Training wahrgenommen. Anfänger sollten es mit der Intensität nicht übertreiben und lieber einem Trainingsplan zurückgreifen, der Ihrer aktuellen Fitness entspricht. Nach und nach kann das Training intensiver gestaltet und anstrengender konzipiert werden. Dass der Testosteronspiegel durch intensives Training erhöht werden kann, ist bereits durch Studien belegt worden.