Was hilft bei Verstopfung? Welche Lebensmittel sorgen für einen weicheren Stuhl?

Was schafft Abhilfe bei Verstopfung?

Falsche Ernährung kann den Darm träge machen. Eine Verstopfung schränkt das Wohlbefinden allerdings sehr ein und kann zu weiteren Problemen führen. Deshalb ist es unbedingt nötig, mit sanften Maßnahmen und ballaststoffreicher Ernährung die Darmtätigkeit wieder anzuregen.

Was ist eine Verstopfung?

Das Empfinden ist unterschiedlich. Es gibt keine fest definierte Regel, wie oft der Stuhlgang stattfinden sollte, solange keine Probleme auftreten. Wenn der Stuhlgang hart ist, es drückt, Du stark pressen musst oder Du das Gefühl hast, Dich nicht vollständig entleeren zu können, ist das aber ein Hinweis auf eine Verstopfung.

Mögliche Ursachen

Wer sich kaum bewegt, viel sitzt, nicht ausreichend trinkt und sich auf die Schnelle von ungesunden Lebensmitteln ernährt, hat öfter Probleme mit Verstopfung. Der Darm kommt nicht in Schwung, weil Bewegung, Flüssigkeit und Ballaststoffe fehlen.

Eine mangelnde Stuhlhygiene kann Verstopfung verursachen. Der Körper braucht ein bisschen Zeit für das „Geschäft“. Den Stuhlgang zu unterdrücken, ist ebenfalls keine gute Option.

Auch Medikamente oder ernsthafte Darmerkrankungen können zu Verstopfung führen. Es ist grundsätzlich sinnvoll, dass Du Dir Rat beim Hausarzt holst, wenn Dich die Verstopfung belastet. Das gilt insbesondere, wenn Darmprobleme plötzlich auftreten, mit Schmerzen oder Blut im Stuhl verbunden sind oder länger anhalten.

Arzneimittel gegen Verstopfung

Abführmittel helfen schnell! Aber eine langfristige Lösung sind sie nicht. Bei längerer Einnahme können sie dem Darm schaden. Wenn Du zu solchen Mitteln greifen musst, solltest Du Dich vorab gut in der Apotheke beraten lassen.

Pflanzliche Alternativen

Hier können Leinsamen, Flohsamen, Haferkleie oder Chiasamen genannt werden. Diese Mittel sind ballaststoffreich, quellen im Darm auf und regen die Verdauung auf natürliche Weise an. Wichtig ist es, die Flüssigkeitsaufnahme zu erhöhen. Wer nicht ausreichend trinkt, riskiert einen Darmverschluss.

Auf die Ernährung achten

Trinkst Du genug? Mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag sollten es sein. Wenn es sehr warm ist oder Du schweißtreibenden Tätigkeiten nachgehst, kann der Flüssigkeitsbedarf sogar noch höher liegen.

Deine tägliche Ernährung sollte mindestens 30 Gramm Ballaststoffe enthalten. Sie lassen den Stuhl geschmeidiger werden und sorgen für eine kürzere Verweildauer im Dickdarm. Vollkornprodukte, Gemüse, Salat, Obst, Trockenobst, Nüsse und Hülsenfrüchte enthalten reichlich Ballaststoffe. Damit keine Blähungen und Magenkrämpfe auftreten, ist es wichtig, den Ballaststoffanteil in den Mahlzeiten langsam zu erhöhen.

Probiotische Lebensmittel können ebenfalls die Darmtätigkeit anregen. Dazu gehören Joghurt, Kefir und Buttermilch. Auch milchsauer eingelegtes Gemüse, wie Sauerkraut oder saure Gurken, kann hier genannt werden.

Es gibt aber auch Lebensmittel, die eine verstopfende Wirkung bei manchen Menschen haben. Dazu zählen beispielsweise Bananen, Kakao und Schokolade, stark Zuckerhaltiges sowie Weißmehlprodukte. Verzichte auf Fast Food und verarbeitete Lebensmittel!

Lass Dir Zeit beim Essen und kaue gut! Das erleichtert die Verdauungsarbeit.

Fazit:

Wenn Du zu frischen Lebensmitteln greifst, selbst kochst, abwechslungsreich isst, ausreichend trinkst und Dich viel bewegst, hast Du viel für eine gesunde Verdauung getan!

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