Es gibt zahlreiche Anlässe für ein Gläschen Sekt und wohl jeder von uns kennt die typische Sektkorken, die mit ihrer roten Kappe nahezu jede Sektflasche zieren. Wer sich diese typischen Flaschenverschlüsse einmal näher betrachtet, stellt fest, dass diese Korken zudem innen hohl sind. Doch warum ist das so? Wir gehen dieser Frage hier auf den Grund.

Die rote Kappe des Sektkorkens: Dafür ist sie da

Fast niemand weiß genau, wofür die rote Kappe an dem Korken überhaupt da ist und weshalb die Sektkorken keinen festen Kern besitzen, sondern hohl sind. Dabei steckt dahinter ein genialer Trick, der ebenso praktisch wie genial ist:

Angebrochene Sektflaschen lassen sich in der Regel kaum aufbewahren, denn nach einigen Stunden entwickelt sich ein abgestandener, fahler Geschmack. Bei den meisten Sektflaschen ist die Lösung für dieses Problem quasi „eingebaut“. Hast Du eine Sektflasche geöffnet, kannst Du sie mit dem Korken wieder verschließen, damit die Kohlensäure nicht so schnell verloren geht. Möchtest Du nun die Sektgläser neu auffüllen, musst Du immer wider den Sektkorken erneut abziehen und draufsetzen, was dauerhaft äußerst umständlich werden kann. Deutlich einfacher es, wenn Du den Trick mit dem hohlen Sektkorken und der roten Kappe kennst.

Nimm nach dem Öffnen Deiner Sektflasche den zugehörigen Korken und schneide mit einem Küchenmesser das untere Ende ab. Du kannst nun den Sektkorken wieder wie gewohnt auf due Flasche setzen. Möchtest Du erneut Sekt nachschenken, musst Du einfach nur die rote Plastikkappe des Korkens abziehen. Somit hast Du eine erstklassige Ausschenkhilfe geschaffen, mit der die Gläser bequem und schnell vollgemacht werden können. Der Sekt fließt nicht nur besser aus der Flasche in das Sektglas, sondern auch die Kohlensäure bleibt im Sekt enthalten.

Fazit

Wieder einmal liegt die Lösung für ein alltägliches Problem direkt vor unserer Nase und ist dazu noch verblüffend einfach: Der hohle Sektkorken kann in Kombination mit der roten Kappe auf dem Korken so gar manche Sektflasche vor dem Ausguss retten.