Brauchst Du einen Ionenföhn? Was ist das eigentlich? Hilft der Ioneneffekt tatsächlich, Deine Haare besser zu machen? Hier liest Du in weniger als drei Minuten alles, was Du über diese Haartrocknertechnologie wissen musst.

Was ist ein Ion?

Ein Ion ist ein negativ geladenes Teilchen (Atom) oder negativ geladenes Molekül (ein Teilchen aus 2 oder mehr Atomen). Willst Du es genauer wissen? Hier findest Du hier eine detailliertere Erklärung: Atome, Moleküle und Ionen

Was ist der Ioneneffekt im Haartrockner?

Ein Föhn saugt Luft an, erhitzt diese und bläst sie vorne heraus, damit Du Dein Haar trocknen kannst. Ein Ionenföhn tut das gleiche. Aber im Inneren passiert noch ein weiterer Vorgang. Die Moleküle, die sich in der Luft befinden, die er ansaugt, werden „ionisiert“. Sie werden sozusagen mit negativer Ladung angereichert.
Der Ionenföhn bläst also vorne Luft mit vielen negativ geladenen Ionen heraus. Diese Ionen setzten sich in Deinem Haar ab.

Wozu brauche ich einen Ionenföhn?

Die Luft aus dem Haartrockner ist normalerweise positiv aufgeladen. Dies gilt auch für Dein Haar. Trifft also die Luft darauf stoßen sich beide positiven Moleküle ab. In der der Folge fliegen Deine Haare. Sie sind statisch aufgeladen und stehen ab.
Mit einem Ionenföhn bewirkst Du, dass Dein Haar nah am Kopf anliegt und glatt sowie glänzend daherkommt. Hast Du sehr dünnen Haar lohnt sich der Ioneneffekt eher nicht für Dich, weil Dein Haar dann aussieht, als hätte es kein Volumen.
Übrigens gibt es auch Ionenbürsten. Sie haben den gleichen Effekt. Mit dem Kämmen werden negative Ladungen in Dein Haar gebracht, die es geschmeidig und glatt werden lassen.

Tipp: Wenn Du Dir einen Ionenföhn kaufen willst, achte auf seriöse Hersteller. Nicht wenige schwarze Schafe werben mit dem Ioneneffekt ohne ihn tatsächlich auch in ihrem Produkt vorzuweisen.