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Das Weltbild des Platon

Platon war ein antiker griechischer Denker, der zu den bekanntesten Philosophen der Welt zählt. Er lebte von 428/427 v. Chr. bis 348/347 v. Chr. und war ein Schüler des Sokrates. Dieser Umstand zeigt sich auch in Platons Philosophie, da er Sokrates Gedankengänge in vielen Bereichen weiterentwickelte. Doch wie genau sah das Weltbild des Platon aus und welche Aspekte seiner Philosophie waren besonders bedeutsam?

Platons Weltbild

Platon lebte zu einer Zeit, in der das geozentrische Weltbild sich mehr und mehr zu entwickeln begann. Die Gelehrten dieser Zeit versuchten, mit Hilfe des Aufzeichnens von Gestirnsbewegungen Regelmäßigkeiten auszumachen, die sie zu einem Weltbild zusammensetzen konnten. Die Idee des geozentrischen Weltbildes hat ihren Ursprung im klassischen Altertum in Griechenland und sieht die Erde als Zentrum des Universums, während alle anderen Himmelskörper, also Sonne, Mond oder die Planeten, um sie herumkreisen.
Platon selbst vertrat dabei die Auffassung, dass sich Sterne bzw. andere Himmelskörper lediglich auf der Kreisbahn, der vollkommensten aller geometrischen Bahnen, bewegen könnten.

Die Eckpunkte von Platons Philosophie

Eingebettet in die immer größer werdende Bedeutung von Astronomie, Kosmologie und der Naturphilosophie, entwickelte Platon seine philosophischen Werke. Dabei war für ihn die höchste Wirklichkeit nicht allein rationaler Natur. Platon war der Ansicht, dass allem Materiellem zugleich ein transzendentaler Aspekt zugeordnet werden müsse. Dieser geistige Aspekt der Dinge könne mit Sinneswahrnehmungen alleine nicht erkannt werden. Außerdem ging Platon davon aus, dass die Seele des Menschen grundsätzlich unsterblich sei und nicht von der Existenz des Körperlichen abhänge.

Bekannt ist Platon aber vor allem für die Art und Weise, wie er seine Theorien den Menschen nahe gebracht hat. Anders als andere Philosophen vor ihm, hat er seine Werke in Dialogform verfasst und lässt dadurch unterschiedliche Meinungen in seine Texte einfließen. In vielen dieser sogenannten „Platonischen Dialoge“ geht es thematisch darum, wie man vermeintliches Wissen von bloßen Meinungen unterscheiden kann, um im Ergebnis eine Basis für echtes Wissen zu schaffen.

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