In den letzten Jahren blicken die Menschen vermehrt wieder zurück in die Phase des Zweiten Weltkriegs und fragen sich – angesichts der aktuellen Spannungen und dem Vorhandensein von „unsichtbaren“ amerikanischen Stealth-Flugzeugen: Gab es denn schon im dritten Reich UFOs? Ganz konkret: War ein mit ägyptischen Hieroglyphen verziertes „Nazi-Ufo“ namens Repulsine oder Haunebu II Realität?

Eine Spurensuche führt Dich direkt in das Reich dessen was heute wohl als alternative Fakten oder auch gezielte Konflikt-PR bezeichnet werden würde. Sicherlich weißt Du: „UFO“ bedeutet zunächst einmal nicht mehr als „Unidentifiziertes FlugObjekt“.

Das unglaubliche Waffenarsenal könnte die Gedanken inspiriert haben

Praktisch alle Historiker sind sich einig, dass die Welt heute anders und besser aussehen könnte, wenn die technischen Innovationen aus der Ära des 2. Weltkriegs für etwas Aufbauendes und nicht einen langjährigen militärischen Konflikt mit Millionen Opfern genutzt worden wären.

Die technischen Sprünge der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts waren insbesondere in Deutschland enorm: Der Flugzeugbauer Messerschmitt leitete mit der Messerschmitt Me 262 das Jet-Zeitalter (vorerst nur im militärischen Bereich) ein. Die Geschwindigkeit und Wendigkeit übertraf die der Propeller-Maschinen um ein Vielfaches. Hunderte Maschinen waren einsatzbereit und bewegten sich mit unglaublicher Geschwindigkeit über den Horizont. Vielleicht hättest Du damals auch an etwas Außerirdisches gedacht, wenn Du bisher bloß die knatternden Propeller-Maschinen gekannt hättest.

In diesem Zusammenhang wird verständlich, dass auch von einer fliegenden Untertasse – als dem nächsten Entwicklungsschritt – gesprochen wurde. Diese sollte nur sehr schwer zu treffen sein und dank ihrer runden Silhouette auch nicht leicht für das gegnerische Radar sichtbar sein. Berichte über dieses Haunebu II genannte Flugobjekt machten bald die Runde.

Wobei aber aus heutiger Perspektive nicht mehr nachvollzogen werden kann, ob es „nur“ ein kleines Modell, ein 1:1 Modell oder tatsächlich eine flugbereite Version gab. Eine Fernsehreportage von N24 ging diesen Gerüchten vor einigen Jahren auf den Grund, konnte aber nur ein Modell der geplanten Flugscheibe zeigen. Das Original des „Nazi-Ufos“ scheint ebenso verschollen zu sein wie einige neue Langstreckenflugzeuge mit interkontinentaler Reichweite.

UFO-Sichtungen beflügeln immer wieder die Phantasie der Menschen

Manche UFO-Sichtungen hängen direkt mit neuem, militärischen Flugzeugen und deren Testflügen zusammen oder erweisen sich nachträglich als gezielte Täuschung oder Spaß Einzelner. Wenn Du beispielsweise neben der US Air Base von Ramstein oder in Manching wohnen würdest, dann würdest Du so manches militärisches Fluggerät entdecken, was Dir sehr ungewöhnlich vorkommt. Noch interessanter die Whiteman Air Base in den USA: Dort häuften sich jahrelang die UFO-Sichtungen, weil schwarze Dreiecke zu den unmöglichsten Tag und Nacht-Zeiten gesichtet worden sind.

Eine der interessantesten Sichtungen ist ein im Juni 1947 in Roswell in Neu Mexiko abgestürztes UFO. Die Air Force änderte mehrmals die Pressemitteilungen und Inhalte und präsentierte erst nach Tagen einen (angeblichen?) Wetterballon präsentieren. Wobei die Frage bis zum heutigen Tag ungelöst bleibt, was es denn bei klarstem, trockenen Wüstenwetter zu messen gäbe.

Auch die UFO-Sichtung des japanischen Flugkapitäns Takeuchi würde Dich erstaunen lassen, wenn Du damals Copilot gewesen wärest: Ein UFO folgte einer Boeing 747 mehrere Minuten lang auf einem Transpazifik-Flug und flog sogar Ausweichmanöver und -kurven mit. Seine Aussage als Profi-Pilot hatte ein enormes Gewicht. Ein Job in der Zentrale der Fluggesellschaft war sozusagen der „Lohn“ für ihn bei einem Thema über das weder in Pilotenkreisen noch bei Astronauten offen gesprochen wird. Obwohl eine UFO Sichtung ja bei weitem noch nicht heißt, dass es sich um kleine grüne Männchen handeln muss, werden sich aufgrund solcher Fälle gerade „Profis“ mit Ihren Beobachtungen tendenziell eher bedeckt.

Gab es denn nun „echte“ UFO Sichtungen – mit Hinweisen auf Ausserirdische?

Wir wissen es nicht! Natürlich kann – mit ein bisschen Fantasie oder gar Logik – davon ausgegangen werden, dass wir nicht alleine im riesigen Universum sind. Aber: Vielleicht sind diese Lebewesen noch Millionen oder Millarden von Lichtjahren von uns entfernt.

Und natürlich haben amerikanische und russische Astronauten als Militärangehörige Geheimhaltungsvereinbarungen unterschrieben. Argumente, dass wir als normale Bevölkerung nicht alles Wissen sind daher zunächst nicht von der Hand zu weisen. Anderseits stellt sich die Frage wie lange (und auch warum) UFO Funde, mit echten Belege für ausserirdisches Leben, durch verschiedene Regierungen dauerhaft geheim gehalten werden könnten. Würde bei einer Vielzahl an Mitwissern nicht irgendwann jemand etwas durchsickern lassen – über mehrere Jahrzehnte? Würde die entsprechende Regierung nicht irgendwann andere Regierungen informieren und sich und auch die anderen Menschen auf nachweisbar existente (friedliche oder feinselige?) Ausserirdische vorbereiten wollen? Vielleicht werden wir es alle irgendwann erfahren.