Cortisonhaut ist ein Begriff, der verwendet wird, um eine Hautveränderung zu beschreiben, die auftritt, wenn die Haut längere Zeit einer hohen Dosis von Corticosteroiden (auch als Cortison bekannt) ausgesetzt ist. Corticosteroide sind Arzneimittel, die ähnlich wie das Hormon Cortisol im Körper wirken und entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkungen haben.

Die Symptome der Cortisonhaut können unter anderem sein:

  • Verdünnung der Haut
  • Bruchbildung der Haut
  • Pigmentstörungen
  • Behaarung an ungewöhnlichen Stellen
  • Akne und andere Hautinfektionen
  • Rötungen und Schuppenbildung
  • Juckreiz und Schmerzen

Cortisonhaut entsteht hauptsächlich bei lokalem Gebrauch von Corticosteroiden, wie z.B. bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzemen, sowie bei der Behandlung von Entzündungen im Bereich von Augen, Ohren und Nase. Es ist wichtig zu beachten, dass der Gebrauch von Corticosteroiden unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte, da es bei unkontrollierter Anwendung zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Cortisonhaut kommen kann.

Was ist der Unterschiede zwischen Cortisonhaut und Pergamenthaut?

Die Symptome sind sehr ähnlich. In beiden Fällen ähnelt die Haut durchsichtigem Pergament. Die Pergamenthaut ist jedoch auf andere Ursachen als den Gebrauch von Corticosteroiden zurückzuführen. Die Pergamenthaut tritt oft in fortgeschrittenem Alter auf und kann unter anderem auf Stoffwechselerkrankungen, intensives Sonnenbaden, aggressive Pflegeprodukte oder zu geringe Flüssigkeitsaufnahme zurückzuführen sein.

Bei konkreten Fragen zur Ihrer Gesundheit kontaktieren Sie bitte im Zweifel immer fachkundiges Personal, wie einen Arzt oder Apotheker.