Was ist ein Kickflip beim Skateboardfahren? Wie geht das? Was gibt es noch für bekannte Skateboardtricks?

Der Kickflip ist wohl der erste und grundlegendste Trick, den ein Skateboarder lernen sollte. Denn auf der Grundlage dieses Flips können weitere eingeübt werden und schlussendlich können ehrgeizige Skater 360 Flips ausführen. Dabei braucht es für den Kickflip nichts weiter als eine kurze Anleitung und viel Übung, bis man den richtigen Dreh seines Boards raushat.

Kickflippen – So funktioniert’s

Den Kickflip kann man in 5 Schritte für den Ablauf unterteilen. Hält man sich an diese und investiert etwas Zeit um die Abläufe für sich und sein Board auf ein Optimum abzustimmen, gelingt der Trick solide.

1. Die Ausgangsstellung des Hinterfußes ist wie beim Ollie. Das bedeutet der Fuß steht parallel zur hinteren Brettkante.
Der Vorstoß wird ein Stück hinter den Schrauben der vorderen Achse schräg platziert.

2. Abpoppen. Dabei einfach das Gewicht auf den hinteren Fuß verlagern.
Der Vorderfuß wird dabei nach vorn gezogen. Dabei muss etwas Kraft aufgewendet werden, um den Fuß leicht schräg übers Griptape bis zur Nase zu ziehen.

3. Am Ende angelangt wird das vordere Nein komplett ausgestreckt. Aus dieser Stellung leitet sich auch der Name Kickflip ab. Die Haltung des Beines erinnert an einen Karatekick.

4. Sobald die Fußspitze das Bord verlässt beginnt die Drehung des Skateboards um die eigene Längsachse.

5. Zeigt die Gripseite des Boards nach oben wird mit beiden Füßen möglichst auf Höhen der Schrauben gelandet.

Das war’s!

Meist gelingt der Trick nicht beim ersten Mal. Es ist etwas Übung und Feingefühl nötig, um zu ermitteln wieviel Kraft benötigt wird, um das Skateboards nicht zu wenig und nicht zu viel rotieren zu lassen. Zudem muss zu Beginn einfach am Timing trainiert werden, um eine sichere Landung hin zu bekommen.
Mit etwas Geduld klappt es jedoch bald und man kann sich auf Basis des Kickflips an weitere Tricks wagen.

Hier nochmal eine Kickflip Anleitung als Video

Weitere bekannte Tricks für Skateboarder

Neben dem Kickflip ist der Heelflip wohl am bekanntesten. Dieser wird nahezu identisch wie der Kickflip ausgeführt, jedoch wird die Drehung durch das Abpoppen mit der Ferse ( engl.: Heel) ereicht. Somit wird die Drehung um die Längsachse in die Gegenrichtung ausgeführt. Das Board mit der Ferse dazu zu bringen fällt den meisten Skatern wesentlich schwerer. Doch auch hier ist Üben und austesten von Kraft und Timing entscheidend.

Ebenfalls erlernt und getestet werden können der Fakie Flip, der Nollie und der BS Bigflip.
Funktionieren diese gut, kann man sich an größere Herausforderungen wagen. Beispiele dafür sind der 360 Flip, der Hardflip und der Switch Frontside Flip.

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