Außergewöhnliche und wenig bekannte Tiere – von skurril bis hässlich

Manche sehen aus, wie Aliens. Andere sind unglaublich hässlich oder besitzen wirklich außergewöhnlich Fähigkeiten. Die Rede ist von den skurrilsten Tieren der Welt. Diese zehn Geschöpfe sind besonders faszinierend:

Kletterfisch

Wie passt denn das zusammen – ein kletternder Fisch? Tatsächlich können die bis zu 30 cm langen Stachelflosser ihren eigentlichen Lebensraum verlassen. Sie leben überwiegend in stehenden und langsam fließenden Gewässern, bewegen sich jedoch auch an Land durch kräftige Schläge der Schwanzflosse fort.

Schuhschnabel

Dieser Vogel hat nicht etwa ein Faible für schicke Treter. Er verdankt seinen Namen seinem riesigen Schnabel, der stark an holländische Klocks erinnert. Während der Schnabel den Kopf des 1,15 m großen Vogels klobig wirken lässt, ist das Tier ein geschickter, eleganter Flieger.

Spiegeleiqualle

Dieser Meeresbewohner verdankt seinen Namen seinem seltsamen Aussehen. Appetitlich kommt die Spiegeleiqualle daher, schmecken tut sie natürlich nicht. Sie wird bis zu 35 cm groß, kommt im Mittelmeer vor und ist ein guter Schwimmer.

Nasenaffe

Nur auf der südostasiatischen Insel Borneo leben diese skurril aussehenden Primaten. Wer die längste Nase hat, hat bei den Weibchen sprichwörtlich die Nase vorn – denn der große Riechkolben gilt unter den Damen als besonders erotisch. Nebenbei sind Nasenaffen fantastische Schwimmer und tauchen bis zu 20 m weit. Merkwürdig sehen auch die Nasenaffenkinder direkt nach der Geburt aus. Sie kommen mit blauen Gesichtern zur Welt, erst nach einigen Wochen ändert sich die Farbe.

Blobfisch

Er gilt als das hässlichste Tier der Welt. Aber das kann dem Blobfisch egal sein. Denn er lebt in bis zu 1200 m Tiefe in absoluter Dunkelheit. In seiner Heimat, dem pazifischen Ozean, spielt der glibbernde, kahlköpfige Fisch eine wichtige Rolle im Ökosystem.

Kakapo

Ein komischer Vogel ist der Kakapo irgendwie schon. Der in Neuseeland beheimatete Papagei kann nämlich eines nicht: fliegen. Macht nichts, denn das Federvieh isst vornehmlich Pflanzen. Und das mit Erfolg, denn der Kakapo kann fast 100 Jahre alt werden.

Springspinne

Was für eine Horrorvorstellung für alle Menschen, die an Arachnophobie – also der Angst vor Spinnen – leiden. Eine Spinne, die auch noch zielgenau springend einen weiten Abstand überwinden kann. Die Springspinne lauert an Wänden oder auf Böden und springt blitzschnell ihre Beute an. Über 5000 Arten gehören zur Familie der Springspinnen, für Nachwuchs ist also gesorgt…

Glasfrosch

Augen hat er wie Kermit der Frosch, etwas anderes macht den Glasfrosch jedoch unverwechselbar. Während er von oben normal aussieht, ist er von unten nahezu durchsichtig. Leber, Niere, Herz und Darm – alle Organe sind von außen sichtbar.

Koboldhai

An Pumuckl, den niedlichen Kobold mit den roten Haaren, erinnert der Koboldhai wahrlich nicht. Seine abgeflachte, lange Nasenspitze sieht eher beängstigend aus. Seit 125 Millionen Jahren bewohnt das urzeitliche Geschöpf in großer Tiefe die Meere. Aufgrund seines Lebensraumes in der Tiefsee kommt es nur selten zu Sichtungen.

Palmendieb

Hinter diesem lustigen Namen verbirgt sich ein nicht ganz so lustiges Tier. Der Palmendieb, auch Kokosnussräuber genannt, ist eine riesige Krabbe. 40 cm kann das Tier lang und bis zu 4 kg schwer werden und ist damit das größte an Land lebende Krebstier. Mit ihren kräftigen Scheren können Palmendiebe sogar Kokosnüsse knacken.

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